19.09-28.09.2008 OUR TIME TOUR 2008 FRANKREICH

19.09-28.09.2008
Keine Location
Geschrieben hat das der Dr.Hill

Salut…coment ça va?

Ja diese Begruessung sollten wir oefters hoeren. Falls sich nun schon der ein oder andere wundert warum ich so behindert schreibe, liegt das an einem der vielen Unterschiede Frankreichs zu Deutschland: die Tastatur. Die is naemlich total verdreht und man sucht vergebens nach Umlauten.

Wie dem auch sei, folgt nun der zweite Teil der Konzertreviews.

Beginnen sollte unsere Baguette-Safari in Valiecienne am 19.09.2008. Am Irish Coffee angekommen, standen schon unsere Freunde von Over the Stars bereit und sagten die oben erwaehnten Worte. Uns ging es schon gut…ich denke nur die lange Fahrt von Bonn nach Frankreich stand uns im Gesicht geschrieben.

Die Stage befand sich zu unserem Erstaunen im ersten Stock. Es ab zwei Wege dorthin, wobei beide aus verwinkelten und kleinen Holztreppen bestanden. Fragt uns nicht wie, aber wir haben selbst die groessten Boxen ins Obergeschoss bekommen und machten uns auf alles aufzubauen; war eh schon laengst alles Routine. Die Buehne war eigentlich wirklich gross nachdem der ein oder andere Billardtisch zur Seite geschoben wurde. Wir fragten uns nur alle…wo sollen denn die LEute stehen; denn es gab lediglich einen Gang, der von der einen Holztreppe zur anderen fuehrte. Dieser wurde dann auch noch durch uneren maechtigen Merchstand verkleinert. Was dann aber kommen sollte ubertraf unsere Erwartungen: der erste Stock fuellte sich…und das bis es hiess: ausverkauft. Es assten einfach nicht mehr Leute rein. Aber die, die da waren…gott was haban die gegessen. Wir spielten ein paar neue Songs und das Publikum sah wenig interessert aus…Ploetzlich ertoenten die ersten Takte von Sunnydays und die Menge war nicht mehr zu halten. Es wurde ausgeflippt…Einer riss die Lampe on der Decke und schlug wild um sich….immerwieder pokten Punks aneinander und ja die Hoelle war los. Das machte enormen Spass und heizte uns auch auf der Buehne an. Nach der Show fuhren wir noch auf Wunsch unserer Crew auf eine Hausparty im letzten Kuhkaff… lange blieben wir dort nicht. Dann ging es nach Lille und wr uebernachteten bei unserem Freund Jonathan.

Am naechsten morgen ging die Reise nach Le Havre. Das Mac Daids, einer unserLieblngsclubs in Frankreich, sollte unser Gastgeber sein. Wir wussten natuerlich was uns erwartete: an der Hafenstrasse in der naehe des Strandes ist es gelegen und die Stage im Keller. Auch der Strand und der Skaterpark war nicht mehr neu und wr machten obligatorisch einge Fotos.Was allerdings neu war war ein unglaublich widerlicher Gestank im Keller. Irgendein Rohr muss da wohl gerissen sein. PUUUHH. Mehr kann ich nicht dazu sagen. Den Leuten schie das nicht zu stoeren und so gesellten sich 50 zu uns? um anders als in Deutschland ganz vorne an der Buehne zu stehen und zu rocken. Ein schoener Abend, bei dem sehr viele Erinerungen wach wurde. Warum? Nun, wegen BErtrand, ein Freund aus Frankreich. Dieser ist beruechtigt fuer seine wilden Partys und diesmal sollte er auch noch GEburtstag haben. D.h. fuer einige Totalabsturz… ich hatte mir eine Erkaeltun zugezogen und machte es mir im Keller neben der HEizung gemuetlich. Ich hatte bis auf die Unterbrechungen des staedig anlaufenden Boilers einen guten Schlaf… als sich dann der gut angetrunkene Mallewald zu mir gesellte und ich fast aus dem Bett flog, da er sich mit soviel elan hineinknallte, sollte das Boilergeraeusch mich nicht mehr stoeren: das Schnarchen war schlimmer.

Nach einem freien Tag, an dem wir alle lange schliefen, viel gegessen haben, emails beantworteten und Ritz und ich zusammen mit Bertrand total unpunkig Tee und Schokalade zu einer Serie namens My Name is Jim zu uns nahmen, ging es am naechsten Tag in der frueh auf nach Metz.

The Pink Bar war in einer kleinen verwinkelten Strasse, in der wir schwierigkeiten hatten zu parken. Eine wetere Herausforderung war die Waendeltreppe, die ns Kellergewoelbe fuehrte. Waehrend Just, Malle und ich einen Parkplatz suchten, machten sich die anderen an den Aufau. An diesem Abend sollten vier Bands spielen, von denen ich bis auf Over the stars deren Namen schon wieder vergssen habe. Die Shows gingen passable ueber die Buehne. Nach unserem Auftrtitt schliefn wir in einem Fomule 1 Autobahn Schafdings. Endlich mal Isomatte gegen Bett tauschen. Auch die Dusche am morgen war Gold wert.

Der naechste Tag war in Lyon geplant. In der “groessten Halle Frankreichs” der Lyons Hall. Ja gut, ueber die Location laesst sich viel oder wenig sagen… ein Fabrikelaend, das n Deutschland schon laengst abgerissen worden waere. Schon gross aber nicht lebenssicher, denn der Konzertsaal hatte Risse im Boden und begann zu wackeln wenn man aufstampte. Toll, wie soll das mit huepfenden Publikum ausgehen. Nun diese Frage sollte bald geklaert werden, als eine Handvoll Leute Platz namen um die Shows zu sehen. Ja sie nahmen auf einer Tribuene aus Holzpaletten Platz. Zu unserem Erstaunen bzw. die unserer Crew kamen doch zwei schoene Frauen zu der Show und s schen als ob sich die Welt nur noch um diese dreht. Tja, Frauen verdrehen halt den Maennern die Koepfe. Nach der Show ging es flott in ein Etap Hotel an der Autobahn. Wir haen zwei Zimmer genommen und so mussten enige auf de Boden schlafe was aber besser als im Bu ist.

Dieses Schicksal sollt uns naemlich am naechtsen Tag in Paris treffen. Wir hatten den Auftritt abgesagt und fuhren dirket einen ag frueher in die Stadt der Liebe und der wilden Rollerfahrer. Nach langer Fahrt machten wir uns auf die Suche nach einem Hotel/ Motel/ Hostel….irgendwas…doch war alles im Umkreis von 200 km belegt; Unfassbar aber war. So verbrachten wir den Abend mit einer Stadtrundfahrt von Hotel zu Hotel,Telefonieren und letztendlch zu acht im Bus vor einem Mc Donalds mit dem ironschen aber passenden Namen Saint Witz. Ja es war echt ein Witz aber auch witzig. Grund fuer die belegten Hotelist die Tatsache, dass Arbeiter aus der Umgebung diese Hotels buchen um in der Woche in Paris arbeiten zu koennen. Merde.

Das Formula 1 Hotel in den Naehe gab uns kostenlos Duschen und somit war der Morgen gerettet. Fruehstueck gab es dann natuerlich im Goldenem M, in dem auch erst einmal Stundenlang m Internet verweilt wurde. Danach fuhren wir zu unserer diesabndlichen Location LE Rocher; eine Bar auf einen ruhigen Huegel ueber Paris-Malakaff. Viel zu frueh dort angekomme, entschlossen wir uns zum Eifelturm zu fahren, um einmalige Fotos mit unserem Fotografen Andreas Haimerl aka. Karl Heftig zu schiessen. Danach furen wir erneut zurueck, um erneut vor der Frage zu stehen, wo wr as Auto zum Auslden parken koennen. Komischerwese finden wir immer ein Platz, obwohl es manchmal schier unmoeglich aussieht. Wir haben alles agebaut und rockten den Raum. Danach fuhren wir sofort ach Hamburg.

Hamburg??? ISt doch gar keine franzoesische Stadt!!!! Genau, aber wir hatten dort die einmalige und wunderbare Gelegenheit auf dem Reeberbahn-Festival zu spielen. Austragungsort war der Kaiserkeller. Ja man muss an dieser Stelle schon einmal die Deutschen loben… ein reservierter Parkplatz fuer unseren fetten Bus, ein Backstage mit Wasser, Saeften, Limonade und Bier, Handtuecher, Catering mit Wurst und Kaese und NICHT Weissbrot. Ja, es klingt evtl. vrwoehnt aber etwas Anspruch arf man ja haben,oder? Wie gesagt die Organisation war mehr als perfekt!!! Wir spielten bereits um Acht Uhr und nach uns Atack Atack und the Blackouts…es war ein toller Abend. Danach gingen wir durch die Bordelle-Landschaft der Reeberbahn und Ritz und ich assen das erste mal ach langer Zeit Deutsche Kueche…klasse!!! Die anderen waren waehrenddessen bei TOMTE und kamen dann spaeter begeistert zur Musiker Lounge, wo Ritz und ich bereits schon sassen und Bekanntschaft mit Kai, Sophie und Hanna aus Muenchen gemacht haben. Ne Halbe Stunde spaeter gessellten sich auch zwei deutsche Informatiker von Myspace hinzu und man redete und trank und lachte. Gegen 4/5 Uhr filen Ritz und ich in unser Bett, um nach vier Stunden viel zu frueh geweckt zu werden, weil wir ja wieder nach Frankreich zurueckfahren mussten/wollten.

So gegen 19 Uhr am 27.09.2008 erreichten wir Peronne, eine kleine Stadt 80 km entfernt von Lille. Das Pub hat einen Pavillon aufgestellt. Ob das mit dem Konzert zu tun hatte, brachte aber keiner in Erfahrung…war auch jedem Wurscht! In dem leergeraeumten Pub bauten wir also alles erneut auf um nach Over th Stars aufzudrehen. Danach machten wir uns gegen 2 Uhr fruehs auf dem Heimweg nach Lille; um erneut bei Jonathan zu schlafen. Zunaechst sollten wir aber noch auf Trapp gehalten werden…denn unser Sprit ging zur Neige und alle Tankstellen waren bereits geschlossen. So gegen 3 gings dann in die Heiaheia. Da der Gig am folgenden Tag in Lille war, schlief ch erst einmal so lange wie es ging.

Heute Abend ist dann die letzte Show in Frankreich auf dieser Tour…exakt 200 Meter entfernt von diesem Bett, auf dem ch gerade schreibe. Heute Nacht geht es dann zurueck nach Deutschland, um zwei Tage zu chillen, waesche zu waschen und Stunden mit den Liebsten zu verbringen.

Fortsetzung folgt.

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Kategorien: Reviews